Zeichensprache ist ein Projekt von XENION, Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V., für jugendliche Flüchtlinge in Berlin, die als Folge von extremen Gewalterfahrungen psychische Störungen aufweisen.

 

In dem von Aktion Mensch geförderten, einjährigen Modellprojekt betritt XENION Neuland.

 

Mit der Kombination von künstlerischer Arbeit und therapeutischer Unterstützung als Basis werden als neue Komponente ausgewählte Werke durch eigenes Mitwirken der Klienten im Internet zu Verleih und Verkauf angeboten.

 

Nachdem durch vorsichtige Hinführung sowie individuelles und gemeinschaftliches Arbeiten Vertrauen entstanden ist, werden Fotos der Gemälde in eine eigens für das Projekt geschaffenen Internetgalerie gestellt.

 

Die TeilnehmerInnen erfahren so, dass sie selbst soziale Werte schaffen können. Im Unterschied zur rein kommerziellen Nutzung werden Fotos und Filme aus dem Arbeitsprozess (ohne die Identität der TeilnehmerInnen preis zu geben) sowie  Erzählungen und vermittelnde Texte über die einzelnen Werke thematisiert.

 

Kunden und Interessenten sollen ihre Eindrücke hinterlassen und sogar ihre eigenen virtuellen Sammlungen anlegen können. Somit entsteht – mit den Gemälden als Katalysator – ein Dialog zwischen den traumatisierten Jugendlichen und Menschen in Deutschland und anderen Ländern.


Das Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kunstprojekt ArtSourceLab entwickelt worden. ArtSourceLab führt seit 2003 künstlerisches Arbeiten als Teil von Rehabilitation und Betreuung von Klienten aus XENION durch.

 

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